Predigten bei ekistaufen.de

 
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Für Interessierte stellen wir an dieser Stelle einige Predigten aus den Gottesdiensten in Münstertal und Staufen in Textform zur Verfügung.
 
Wer Interesse hat, dass ihm die Predigt automatisch per Mail zugesandt wird, möge Pfarrer Breisacher Bescheid geben.
  
Das Geheimnis der Hingabe stand in den beiden Musikgottesdiensten am Palmsonntag im Mittelpunkt. Jesus hat es in einem eindrucksvollen Gleichnis beschrieben: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“ Zunächst spricht Jesus dabei von sich selber: Durch seinen Tod am Kreuz ist er zum Erlöser der Menschen geworden. Dieses Opfer Jesu ist einmalig. Und doch findet man das größte Glück auch im zwischenmenschlichen Bereich gerade dadurch, dass man für andere da ist und sich in Liebe verschenkt. Jesus redet in dem Vers sogar von "viel Frucht", also einem großen „Ertrag“ …  
Der erste Teil der Predigtreihe über das Gleichnis vom barmherzigen Samariter beschäftigt sich mit dem überaus großzügigen Verhalten des Samariters: Er lässt sich nicht nur anrühren vom Schicksal des Verletzten, sondern schreitet, ohne lange zu zögern, gleich zur Tat: Er behandelt die Wunden mit Öl und Wein und verbindet sie, sogar in der Herberge kümmert er sich um ihn und ist gegenüber dem Wirt bereit, für alle Folgekosten aufzukommen. Die Zuwendung des Samariters zum Verletzten stellt auch Vincent van Gogh in seinem Gemälde eindrucksvoll dar. Fortsetzung folgt …

Mit diesem Gottesdienst möchte ich dazu anregen, einen neuen Blick auf dieSchwierigkeiten und Probleme in unserem Leben zu bekommen. Angeregt wurde ich dabei durch einen Artikel in der ZEIT über die Frage,welches "Narrativ" man in fünf Jahren im Rückblick auf die Corona-Zeit wohl erzählen wird. Außerdem geht es um den Apostel Paulus, um Josef im Alten Testament, um einen Spatzen im Baumarkt und um Frau Merkel.

Pontius Pilatus ist eine erstaunliche Person: Er hat es als römischer Präfekt bis ins Glaubensbekenntnis der Christen geschafft. In der Predigt habe ich mir über zwei andere Dinge Gedanken gemacht: Pilatus hat das Richtige erkannt, aber er hat dennoch nicht den Mut, die rechte Einsicht auch in die Tat umzusetzen. Und: Er stellt die Wichtigste aller Lebens­fragen, will aber die Antwort am Ende gar nicht wissen.
Erneut ist Roman Sledz mit einfachen Mitteln eine eindrucksvolle Darstellung gelungen: Das Kreuz Jesu wird aufgerichtet. Obwohl Jesus natürlich die Hauptperson ist und sein Körper und das Kreuz in den Bildmittelpunkt gesetzt sind, bleibt der Blick des Betrachters fast noch mehr an den beiden Männern hängen, die das Kreuz aufrichten, und an ihren Blicken ...

Am Mittwoch möchten wir über eine besonders ausdrucksstarke Darstellungen von Roman Sledz nachdenken: „Jesus macht sich Sorgen um die Menschen“. Interessanterweise wird diese Szene in den Passionsberichten der Evangelien gar nicht explizit erzählt. Aber das Motiv hat als Andachtsbild eine lange Tradition in der Kirchengeschichte. Und von der Sache her trifft es auf jeden Fall zu: Jesus liegt die Not dieser Welt natürlich am Herzen ... 

Am Dienstag ist kein angenehmes Thema dran: Es geht um Verrat und um bitterste Enttäuschung. Aber so war es damals bei Jesus. Und es war jemand aus seinem engsten Freundeskreis. Und so kommt es auch heute immer wieder vor. Lassen wir uns in der Karwoche auch auf dieses Thema ein.

Auf die täglichen Passionsandachten in der Karwoche müssen wir in diesem Jahr leider verzichten. Für jeden Tag stellt Pfr. Breisacher deshalb eine Bildbetrachtung in schriftlicher Form zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen Darstellungen des polnischen Künstlers Roma Sledz in Verbindung mit den entsprechenden Berichten aus den Evangelien. Thema am Montag: Der verlassene Jesus betet im Garten Gethsemane.
Der Sonntag Judika war früher jahrzehntelang der klassische Konfirmationssonntag. Deshalb ist dieser (schriftliche) Gottesdienst als kleine Konfirmationserinnerungsfeier gestaltet. Zugleich wird aber immer wieder auch eine Brücke zur aktuellen Corona-Krise geschlagen.

Ich wünsche Ihnen gute Anregungen und einen gesegneten Sonntag!

Wie bereits am letzten Wochenende ist hier nicht nur die Predigt abgedruckt, sondern auch die Gebete und einzelne Lieder, da wir uns ja nicht in den Kirchen zum gemeinsamen Gottesdienst treffen können. - Ihr Theo Breisacher

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