Predigten bei ekistaufen.de

 
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Für Interessierte stellen wir an dieser Stelle einige Predigten aus den Gottesdiensten in Münstertal und Staufen in Textform zur Verfügung.
 
Wer Interesse hat, dass ihm die Predigt automatisch per Mail zugesandt wird, möge Pfarrer Breisacher Bescheid geben.
  
Zum Glück gibt’s den Himmel: Das war das Thema im Gottesdienst am 29. Mai. Die Himmelfahrt Jesu ist kein Randthema für die ganz eifrigen Christen, sondern das letzte und entscheidende Puzzle-Teil des Auftrags Jesu. Was das für Konsequenzen hat, dass Jesus jetzt im „Himmel“ ist und dass seine Aufnahme in die Welt Gottes gar keine „Fahrt“ war, darum ging es in der Predigt.
 
Als Jesus im Garten Gethsemane gefangen genommen wird, will Petrus ihn verteidigen und schlägt dem Diener des Hohenpriesters das Ohr ab. Obwohl Jesus eigentlich andere Sorgen hätte, heilt er dem bewaffneten Mann völlig überraschend das verletzte Ohr. Leider gibt es auch in unserer Zeit manche, die von frommen Christen auf unterschiedliche „Weise“ verletzt wurden – manchmal vielleicht sogar aus besten Motiven heraus wie bei Petrus. Aber Jesus kann auch solche Wunden heilen lassen, die von „Gottes Bodenpersonal“ verursacht wurden …
Wer bin ich? Bin ich das, wofür andere mich halten? Oder bin ich das, was ich selber in mir sehe? Oder …? Um diese Frage ging es im Musikgottesdienst am 6. Februar. Und natürlich darum, welche Antwort wir als Christen auf diese Frage geben können. Neben den Texten findet man in der Datei auch wieder einige Links mit den Musikstücken von Destine Traute und Helmut Scherer. Und auch ein paar Gedanken zur Vertiefung und Weiterarbeit.
In der Predigt über 1. Korinther 2 geht es um die Wurzeln unseres Glaubens: Wir möchten nach dem Fundament unseres Glaubens fragen. Das tut man natürlich nicht jeden Tag. Aber ab und zu ist es wichtig: Denn wenn das Fundament nicht mehr trägt, können große Schäden entstehen. Davon können die Staufener ein Lied singen: Seit 2007 sorgen Geländehebungen in tiefen Erdschichten unter der Stadt bekanntlich für Hebungsrisse …
Die Corona-Krise als Wüstenerfahrung: Mose empfand in 5. Mose 8 die Wüstenwanderung als Zeit der Prüfung, als Chance zu einer vertieften Selbsterkenntnis, aber auch als Zeit der besonderen Fürsorge durch Gott. Ob wir das eines Tages im Rückblick auf die Corona-Zeit genauso sagen können? Die Konsequenz könnte sein, dass wir eine neue Risiko-Abwägung im Umgang mit Corona brauchen und dass wir es wieder mehr als bisher lernen müssen, mit Unsicherheiten zu leben - ohne dabei die Lebensfreude zu verlieren.
Am Beginn des Gottesdienstes erhielten alle Besucher ein Stück einer Windel: Jesus wurde wirklich einer wie wir. Er hatte nicht nur Hunger, sondern genauso die Windeln voll wie alle anderen Kinder aus. Weshalb das für unser Christsein so wichtig ist, erläuterte Pfarrer Breisacher in seiner Ansprache, und schlug zugleich einen weiten Bogen von den Windeln bis zum Lendenschurz am Kreuz und den Binden im leeren Grab am Ostermorgen.
Es gehört zu den Adventsliedern, die in Gottesdiensten am meisten gesungen werden - trotz seiner ernsten Melodie. Der Dichter, Jochen Klepper, gewährt uns dabei auch einen Blick in seine eigenes, oft verzagtes Herz. Er war mit einer Jüdin verheiratet und hat den Hass und die Repressalien der Nazis am eigenen Leib erfahren. Vielleicht konnte er gerade deshalb den Trost der Adventszeit besonders eindrucksvoll in Worte fassen.
Nicht selten betet man es mechanisch runter: das Vater Unser. Deshalb kann es hilfreich sein, dieses besondere Gebet einmal unter einer bestimmten Perspektive zu bedenken: zum Beispiel aus der Sicht von Trauernden. Die Bitten um Vergebung oder um das tägliche Brot können dabei einen ganz neuen Klang erhalten ...
Kann man den Ernstfall proben? Ja und Nein, war am Ende die Antwort der Predigt. Als Gast hatte er zu diesem Thema einen Feuerwehrmann der Feuerwehr in Staufen eingeladen. Dieser berichtete davon, dass man sich bei der Feuerwehr intensiv auf mögliche Einsätze vorbereitet, dass der Ernstfall aber noch einmal etwas ganz anderes sei. Ähnlich dürfte es auch im Leben sein ...
Ausgangspunkt der Predigt war das Lied von Victoria Shaw "Never alone". An Psalm 139 erläuterte Pfr. Breisacher, dass wir Gott niemals los werden, was der Psalmbeter aber gar nicht als lästig empfindet. Außerdem ging es um die Frage, in welcher Weise Gott auch auf den Umwegen unseres Lebens dabei ist, und wie genau Gott uns segnet: Jedenfalls nicht in der Form eines Rucksackes, in dem wir allen Segen der nächsten Jahre dabei haben ...
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