In der Predigt geht es um den Schluss der Josefsgeschichte: Nach Neid, Streit und Missgunst war es am Ende doch noch zur Versöhnung gekommen. Im letzten Kapitel des 1. Buches Mose wird das große Happyend allerdings noch einmal in Frage gestellt. Doch am Ende spricht Josef jenen berühmten Satz aus: „Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen.“ Darum geht es in der Predigt: Um die Kunst sich mit dem Leben zu versöhnen: Es anzunehmen, so wie es nun mal geworden ist. Zugleich um die Kunst, sich mit denen zu versöhnen, die einem böse mitgespielt haben. Und um das Vertrauen, dass Gott aus jeder Lebenssituation Gutes entstehen lassen kann.